Herzlich Willkommen!

Aktuell

Honigfest | 29.05.2016

 

Am 29.5.2016 findet das alljährliche Honigfest statt. Gemeinsam mit dem Tag des Offenen Umgebindehauses und der Stiftung Umgebindehaus lockte es im vergangenen Jahr an die 1000 Besucher auf das ehemalige Lautex-Areal. Dieses Jahr gibt es erneut was zum Mitmachen und Entdecken für Groß und Klein:

 

 

 

-        Honigschleudern des Stadthonigs unserer Bienen: Treff 10:30 auf der Bienenweide und anschließendes Honigschleudern

 

-        Kräuterführung mit Christine Cieslak auf der Bienenweide mit Sammeln von Teekräutern (13:00 und 15:00)

 

-        Mitmachaktion „wwweb“ - Web-Rahmen zum Mitweben - outdoor

 

-        Nichtkommerzieller Flohmarkt für Vereine und Initiativen (ohne Standgebühr, bitte anmelden)

 

-        Regio-Mix-Markt (regionale Produkte)

 

-        Pflanzentauschbörse des Spreequelltauschrings (Mitmachen willkommen!)

 

-        Schau-Schmieden des GründerZeiten e.V.s

 

-        Kaffee und Kuchen sowie Fettschnittchen im KuBiZ (Geheimtipp: Bienenstich!)

 

-        Französische Crepés von Madame Chaintiou an der Fabrik „Helene Lina Koch“

 

-        Rundgang Bienenweide-Fabrikgelände-KuBiZ

 

-        BMX-Show (angefragt)

 

 

 

Wer beim Flohmarkt mitmachen will: bitte eigenen Tisch mitbringen und melden unter lebens.t.raeume@gmx.net oder im Erzählcafé bei Angelika Dornich (aller 14 Tage montags, Kultur- und Bildungszentrum). Für den Regio-Mix-Markt werden wieder Händler gesucht. Diese melden sich bitte bei Andreas Taube unter 0151-65621511.

Aktionswoche Bienenweide im Mai

Vom 23.-27.5.2016 findet die jährliche Aktionswoche Bienenweide statt. Wie auch in den vergangenen Jahren rufen wir Gruppen, Vereine, Einzelpersonen dazu auf, sich für kleinere Aktionen auf der Bienenweide zu melden unter lebens.t.raeume@gmx.net oder im Erzählcafé bei Angelika Dornich (aller 14 Tage, montags, Kultur- und Bildungszentrum)

Amerikanische Faulbrut in Ebersbach gefunden

In Ebersbach wurde die Amerikanische Faulbrut (AFB) bei einigen Bienenvölkern gefunden.

Eine detaillierte Beschreibung zu dieser Bienenkrankheit finden Sie am Ende dieses Textes.

Aus Vorsicht haben wir von all unseren Bienenvölkern Futterkranzproben entnommen und beim Veterinäramt in Löbau zur Untersuchung abgegeben. Die Untersuchungsergebnisse sind für alle unsere Völker durchweg negativ, was uns sehr beruhigt.

 

Ist die Amerikanische Faulbrut schädlich für den Menschen?

 

Nein. Die AFB schädigt auch nicht die Bienen sondern die Bienenbrut. Die Sporen sind im Honig bzw. im Wachs zu finden und können durch die Bienen in andere Völker mitgeschleppt werden. Aus diesem Grund werden Völker, bei denen die AFB ausgebrochen ist, gekeult und sämtliches Material, welches mit diesen Völkern in Kontakt war bzw. ist (Waben, Beuten usw.) verbrannt, sodass die Sporen unschädlich gemacht werden.

 

Untersuchungen haben gezeigt, dass in über 90% des in Deutschland verkauften Ausland-Honigs (…aus EG und nicht EG Ländern) Faulbrutsporen zu finden sind. Dass ist damit zu erklären, dass in vielen Ländern die Faulbrut vorbeugend mit Antibiotika behandelt wird. Problem: Sehr viele Völker haben die Faulbrut, sie bricht jedoch aufgrund der Antibiotikabehandlung nicht aus. Außerdem sind diese Antibiotika anschließend im Honig zu finden. Deshalb ist eine solche Behandlung der Bienenvölker in Deutschland auch nicht zulässig. Werden nun unsere (gesunden) Bienen mit solchem Honig gefüttert, breiten sich die Sporen im Volk aus und die Krankheit bricht aus. Die AFB führt definitiv zum Zusammenbruch des Volkes, welches, wenn es schwächer wird, von anderen, starken Bienenvölkern, „ausgeräubert“ wird, womit die Sporen weiter verbreitet werden. Daher ist die AFB in Deutschland anzeigepflichtig und wird entsprechend mit der vorsorglichen Tötung und Verbrennung der Völker gestoppt. Kaufen Sie daher Honig bei Ihrem Imker. In diesem Honig ist all das Gute zu finden, was zuvor in Ihrer Umgebung geblüht hat. So stärken Sie die ansässigen Imker und gefährliche Krankheiten werden erst gar nicht eingeschleppt. Wenn Sie nicht auf Honig aus „EG und nicht EG Ländern“ verzichten können, achten Sie bitte darauf, dass diese Gläser nach dem Verzehr mit möglichen Honigresten bienendicht entsorgt werden. Honig zieht Bienen und natürlich auch andere Insekten magisch an. Eine Übertragung der Krankheit auf diesem Weg zu verhindern, liegt somit auch in Ihrer Hand.

 

Was ist die Amerikanische Faulbrut?

Die Amerikanische Faulbrut (auch Bienenpest oder Bösartige Faulbrut genannt) ist eine Erkrankung der älteren Bienenbrut, nämlich der Streckmaden: Sie befinden sich in der bereits mit einem Wachsdeckel verschlossenen Brutzelle. Im Erkrankungs-verlauf löst sich die gesamte Körperstruktur der Larven auf und es bleibt nur eine zähe, braune, schleimige Substanz übrig, die später zu einem dunklen Schorf eintrocknen kann. Die Bezeichnung „amerikanisch“ bezieht sich nicht auf ein Ursprungsgebiet, sondern auf den Ort der Entdeckung; die Krankheit tritt weltweit auf und wurde auch schon in der Antike beschrieben. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Faulbrut )

 

Infektionsverlauf: Sporen des Bakteriums Paenibacillus larvae gelangen mit kontaminiertem Honig oder Waben in gesunde Bienenvölker. Durch Körperkontakt und Futteraustausch werden die Sporen im Bienenvolk verteilt. Sporen kontaminieren den in Waben eingelagerten Honig. Ammenbienen kontaminieren das Larvenfutter. In den Därmen der Larven keimen die Sporen aus und vermehren sich als Stäbchen (bacillus). Wird die Larve vor der Verdeckelung der Brutzelle von Bakterien getötet, so wird sie von den ihrem Putztrieb folgenden Arbeiterinnen häufig entfernt. Wird die Brutzelle aber noch verdeckelt, so stirbt die Larve und zersetzt sich zu einer Faden ziehenden Masse (Streichholzprobe). Jede unerkannt gebliebene, infizierte Larve trocknet ein (Faulbrutschorf) und enthält nach vollständiger Zersetzung bis zu 2,5 Milliarden neuer Sporen. Zusammenbrechende Bienenvölker werden von Bienen anderer Völker ausgeräubert, wodurch sich die Sporen in deren Völker verteilen. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Faulbrut)

 

Bekämpfung: Bei einem AFB-Ausbruch droht durch Verflug und Räuberei die Infizierung eines weiten Gebiets. Daher ist sie in Deutschland und einigen anderen Ländern eine anzeigepflichtige Tierseuche. Nach der amtlichen Feststellung der Krankheit durch das zuständige Veterinäramt wird ein Faulbrut-Sperrbezirk mit mindestens einem Kilometer Radius um den betroffenen Bienenstand eingerichtet. Eine Belastung seiner Bienenvölker mit AFB-Sporen kann der Imker jährlich durch Futterkranzproben bestimmen lassen. Der Nachweis von Sporen in den Proben bedeutet aber nicht, dass die AFB auch schon ausgebrochen ist. Erst wenn auch ein klinischer Befund besteht (schleimiger Zelleninhalt, Streichholzprobe positiv), sind Maßnahmen zu ergreifen. Eine AFB-Sanierung bedeutete früher meist die Vernichtung aller Völker auf dem Stand durch Abschwefeln (Abtöten der Bienen) und Verbrennen des Materials. Heute wird, wenn die Ausbreitungstendenz begrenzt ist und der Imker die entsprechenden Möglichkeiten hat, auf Kunstschwarmverfahren und Beutendesinfektion gesetzt. Auch Kunststoffbeuten können effektiv desinfiziert werden. Allerdings muss auch weiterhin jegliches schon einmal bebrütetes Wabenmaterial aus den befallenen Völkern vernichtet, oder zumindest einem wachsverarbeitenden Betrieb als sogenanntes Seuchenwachs angeliefert werden. Durch einen Einschmelzvorgang mit festgelegten Parametern (Temperatur, Druck und Dauer) werden dort alle enthaltenen Sporen abgetötet. Weltweit wird die AFB auch mit Antibiotika bekämpft. Das Mittel hat jedoch den gravierenden Nachteil, dass die Erreger nur in der aktiven Wachstumsphase abgetötet werden, nicht aber die Endosporen als eine Dauerform. Die Endosporen sind im eingetrockneten „Faulbrutschorf“ millionenfach in jeder der befallenen Brutwabenzellen vorhanden und können mehr als fünfzig Jahre überdauern. Bei unzureichenden begleitenden Hygienemaßnahmen kann es dann immer wieder zum Ausbruch der Krankheit kommen. Die Endosporen werden auch über den weltweiten Honighandel verbreitet. Diese können dann durch Räuberei aus ungespülten Honiggläsern und Honiggläsern mit Restinhalt im Glascontainer in die Völker gelangen, so dass schon Glascontainer mit Honiggläsern bis zur Leerung mit Löschschaum gefüllt werden mussten.[5] Die Amerikanische Faulbrut stellt keinerlei Gefährdung für die erwachsene (adulte) Biene, den Menschen oder andere Lebewesen dar. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Faulbrut )